Kopf Bildwechsler Themenseiten
Kopfbild für Startseite ohne Haupt-Menue

Nationalsparks und Naturreservate

eine Synthese von Natur und KulturNationalparks bestehen in Israel, anders als in Deutschland, aus einer Synthese von Natur und Kultur. So befinden sich in den Parks historische und archäologische Stätten, religiöse Schreine und eindrucksvolle Landschaften.

Das Land Israel kann als ein einziger großer Nationalpark angesehen werden, der sich von den Hügeln in Galiläa im Norden bis zu den urzeitlichen Kulissen des Toten Meeres im Süden erstreckt: Von den wandernden Sanddünen der mediterranen Küstenebene bis zu den von Felsen übersäten Terrassen der Berge Judäas; von so bekannten Stätten wie Massada und Caesarea bis zu den weniger bekannten Juwelen wie Avdat in der Wüste Negev und der Nimrod-Festung an den Hängen des Hermonbergs in Galiläa.

 

Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit ist Massada, ein Berg inmitten einer verzauberten wirkenden Wüstenlandschaft, auf dem Ausgrabungen und Reskonsturktionen eines Römerlager aus dem 1. Jahrundert n. Chr. zu besichtigen sind. Heute ist Massada ein Freihheitssymbol der Juden.

 

In Bet Guvrin-Marecha taucht man in das Land der tausend Höhlen ein. Riesige Kalksteinhählen wurden über zwei Jahrtausende lang von verschiedenen Völkern als Wohnräume, Synagogen, Kirche, Werkstätten u.v.m. genutzt.




Ebenso beeindruckend ist Qurman, die Heimat der Schriftrollen vom Toten Meer. Hier wurden von einem Hirtenjungen Manuskripte der Bibel aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. gefunden, was Anlass zu Ausgrabungen geb, die die Lebensbedingungen einer mystischen jüdischen Sekte aufgedeckt haben.

 

Tel Arad zeugen Überreste einer kannanitischen Stadt von einer 5000 Jahre alten blühenden Kultur. Wegen ihrer strtegischen Lage war dies ein perfekter Standpunkt für eine Festung. Sowohl König Salomon als auch König Uzziah errichteten ihre Bauten auf den kannanitischen Ruinen.

 

Der Berg Karmel, genannt, der immergrüne Berg, ist ein großes Areal mit natürlkichen Eichen- und Kieferwäldern, wunderschönen Aussichtspunkten und über 25 Erholungsgebieten, die hoch oben auf dem Karmelgebirge gelegen sind. Fahrrad und Wanderwege, Campingplätze sowie die vielen stillen und intimen Plätzchen zum Erholen und Ausspannen machen diesen Park für jedenmann interessant, genau wie zu Zeiten der Antike.

Dies sind nur einige der insgesamt 63 Nationalparks, die zu entdecken sich lohnt. Die israelischen Nationalparks sind täglich von 8:00 Uhr bis 17:00, in den Wintermonaten bis 16:00 geöffnet. Am Sabbat und am Vorabend von Jüdischen Feiertagen schließen die Tore eine oder zwei Stunden früher. Mit einer so genannten Green Card können binnen 14 Tagen alle 63 Nationalparks zu einem sehr günstigen Tarif besichtigt werden. Sie sind jeweils am Eingang der Nationalparks erhältlich.